Kuhwaldsiedlung – Geschichte

1920 begann der Bau der von Ernst May entworfen Kuhwaldsiedlung.
Sie war die erste Siedlung die in Deutschland, nach dem damals neuen Reichsheimstättengesetz gefördert wurde.

Der Name Kuhwaldsiedlung, stammt von dem einstigem „Kuhwald“, der sich an dieser Stelle befand.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Kuhwald abgeholzt, bis dahin trieben die Frankfurter ihr Kühe von der Pfingstweide am heutigen Zoo in den Wald zur Ruhe und zum Grasen.

In der Kuhwaldsiedlung, leben etwa 2400 Menschen
Die Kuhwaldsiedlung gehört offiziell zu Bockenheim, wird aber von den Bewohnern aber als eigener Stadtteil empfunden.

Die Bahn und Post halfen als Geldgeber für den Bau der Siedlung aus.
Bis heute ist der Frankfurter Eisenbahnsiedlungsverein neben der Deutschen Annington Träger vieler Häuser im Kuhwald.

Durch die erste planmäßige Landung eines Zeppelin-Luftschiffes am 31. Juli 1909 wurde der Kuhwald berühmt.
Die Landung erfolgte auf dem damaligen Rebstöcker Feld. An der Ecke Am Dammgraben / Müllerstraße erinnert noch heute ein Gedenkstein daran.