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Kuhwaldsiedlung / Rebstock

 !!! Wichtige Information !!!

Rebstockwald in Gefahr Änderungen B-Plan: Informationsveranstaltung 22.01.2018 – Bitte bringen Sie sich ein!

Liebe Bewohner des Rebstockviertels und der Kuhwaldsiedlung,

Sind Sie / seid Ihr an der nachhaltigen Entwicklung des Rebstockviertels interessiert? Dann möchte ich Sie auf folgendes Thema aufmerksam machen:

  1. Änderungen Bebauungsplan RebstockviertelInformations-/ Diskussionsveranstaltung am 22.01.2018 um 19:00 Uhr
    Der Magistrat der Stadt Frankfurt plant den Bebauungsplan 683 – für das Rebstockviertel zu ändern. Gerne möchte ich auf eine Informations- und Diskussionsrunde im Rahmen der nächsten Ortsbeiratssitzung am 22. Januar 2018 ab 19:00 Uhr in der Seniorenresidenz im Rebstockviertel (Leonardo-da-Vinci-Allee) hinweisen. Das Stadtplanungsamt stellt in diesem öffentlichen Termin die geplanten Veränderungen des B-Plans vor und es besteht die Möglichkeit, diese gemeinsam zu diskutieren und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu bekunden.
  2. Rebstockwald in Gefahr – Radikale Eingriffe und Flächenreduzierung geplant
    Viele der geplanten Veränderungen, wie z.B. eine zusätzliche Wohnbebauung im Norden des Areals anstatt weiterer Bürogebäude, sind sicherlich zu begrüßen. Jedoch sehen aktuelle Entwürfe auch starke Eingriffe und Flächenreduzierungen im Rebstockwald vor, die in der öffentlichen Diskussion meines Erachtens bisher nicht ausreichend transparent gemacht und vereinfacht dargestellt werden. Zahlreiche Gründe sprechen eindeutig gegen eine weitere Reduzierung der Waldfläche – die laut Klimaplanatlas Frankfurt eine der wenigen Kalt-und Frischluftentstehungsgebiete im unmittelbaren Stadtgebiet ist (Klimaplanatlas Frankfurt: https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3060&_ffmpar[_id_inhalt]=5786529). Der potentiell entstehende Nutzen durch nur zwei zusätzliche Wohngebäude auf dem bisherigen Waldgebiet (gemäß aktueller Planung) steht in keinem Verhältnis zum damit entstehenden Schaden. Potentielle Ausgleichsmaßnahmen werden den unmittelbaren Schaden vor Ort nicht kompensieren!
  3. Stadtverordnetenversammlung stimmt für den Aufstellungsbeschluss – § 2 (1) BauGB und stimmt somit der geplanten Waldflächenreduzierung zu – obwohl zuständiger Ortsbeirat, Naturschutzbeirat und untere Naturschutzbehörde (laut Presseberichterstattung) klar gegen Waldflächenreduzierung sind
    Der zuständige Ortbeirat hat sich über alle Fraktionen hinweg sehr deutlich gegen eine Reduzierung der Waldfläche ausgesprochen. Nach mehrfacher und einstimmiger Beschlussfassung, wurde der Magistrat wiederholt aufgefordert, sämtliche Planungen, die eine Reduzierung der Waldfläche vorsehen, zu unterlassen. Leider zeigen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat (allen voran das Stadtplanungsamt) keinerlei ernsthaftes Interesse an den Empfehlungen und Aufforderungen des Ortsbeirats – unserer direkten Interessenvertretung. Eine Reduzierung der Waldfläche wird weiterhin geplant. Der Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB wurde gefasst und damit die Grundlage zur teilweisen Vernichtung des Waldes gelegt. (https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27M_216_2017%27)

Auswirkungen werden simplifiziert dargestellt und „kleingeredet“. Auch der Naturschutzbeirat der Stadt Frankfurt sowie die untere Naturschutzbehörde haben sich laut Presseberichterstattung deutlich dagegen ausgesprochen. (Quelle: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/stadtplanung-rebstockwald-in-frankfurt-in-gefahr-15355879.html)

Sofern Sie an einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Viertels interessiert sind, kann ich Ihnen die Teilnahme an der Veranstaltung nur empfehlen. Bitte verschaffen Sie sich selbst ein Bild und bringen Sie sich in die öffentliche Diskussion ein – immerhin geht es um die nachhaltige Weiterentwicklung des Viertels im Interesse der Bürgerinnen und Bürger!

Weitere Hintergründe und Details zum Thema können Sie auch auf der Facebook-Seite “B.I. Rebstockwald – Finger WEG VOM Rebstockwald” finden.

Viele Grüße

Steffen Esche

 

Mich können Sie wie folgt erreichen:

Telefon: 069 / 79580769
Fax: 069 / 79580782
und über das

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Peter Scheurich